RSV-Prophylaxe

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Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein Erkältungsvirus, das Husten, Schnupfen und Atembeschwerden hervorrufen kann. Besonders gefährdet sind Neugeborene und junge Säuglinge in ihrem ersten Winter, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist.

Ungeschützt müssen sie häufig ins Krankenhaus aufgenommen, überwacht, teilweise auch beatmet werden.

Eine Therapie im eigentlichen Sinn gibt es gegen diese Erkrankung nicht, aber eine von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Prophylaxe. Diese verhindert schwere Verläufe.

Infos des Robert Koch Instituts

Bei dieser Prophylaxe handelt es sich um eine sog. passive Immunisierung, d. h. das Kind bekommt Antikörper gespritzt, die wie ein Schutzschild im Blut zirkulieren und im Falle einer Infektion die Viren abfangen (neutralisieren). Sie wirkt sofort, ist gut verträglich und schützt das Kind während der ersten RSV-Saison.

Neugeborene, die zwischen Oktober 2026 und März 2027 geboren werden, werden in der Geburtsklinik geimpft, Säuglinge, die zwischen Mitte April und September 2026 geboren sind, werden zu Beginn der nächsten Saison im Herbst 2026 in unserer Praxis geimpft.

Die Prophylaxe Beyfortus (Nirsevimab) muss namentlich für jedes Kind bestellt (ca. 400 Euro) und somit auch an dieses verimpft werden.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an!

RSV: Alle Infos rund um die Infektion, mögliche Verläufe und den Schutz vor dem Erreger (Wir fürs Impfen)